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Der Blick geht nach oben

In nahezu jeder Saisonvorschau der regionalen Presse wurde der 1. FC Germania, ähnlich wie in den Vorjahren, auch vor dieser Spielzeit als einer der heißen Aufstiegsfavoriten gehandelt. Dies war angesichts der zahlreichen namhaften Verstärkungen, die den Weg an die Ammerke gefunden haben, auch nicht verwunderlich. Doch diesmal scheinen die Namen nicht nur Schall und Rauch zu sein, sondern echte Verstärkungen, wie sich bereits in der Vorbereitung andeutete, als man souverän die Barsinghäuser Stadtmeisterschaft gewann.

Als entscheidende Schwachstelle hatte man nach der Vorsaison die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die mangelnde Chancenauswertung als Unterschied gegenüber dem Aufsteiger Bückeburg und Wunstorf ausgemacht, und somit das Hauptaugenmerk auf eine Verstärkung der Offensive gerichtet.

Mit Torben Schierholz und Dennis Spiegel vom MTV Ilten, Dominik Chwallek von TUS Kleefeld, Sebastian Bönig vom SV 06 Holzminden und last but not least mit dem neuen Kopf der Mannschaft, dem Mittelfeldregisseur und Spielertrainer Jan Zimmermann, wurde die Offensivabteilung erheblich verstärkt. Für die Defensive waren mit Patrick Schiermeister und Bastian Stellmacher bereits zu Beginn der Rückrunde zwei überragende Akteure vom Ligakonkurrenten Halvestorf/Herkendorf geholt worden. Auch die hochtalentierten Maxi Hamann und Yannick Oelmann vom SV Gehrden tragen seit der Rückserie das Germanen-Trikot. Das Spielertrainerduo mit Markus Küpper und Jan Zimmermann dürfte ein Novum in dieser Spielklasse darstellen, hat sich aber bereits bewährt. Bei dem Überangebot an Hochkarätern in allen Mannschaftsteilen blieb Markus Küpper in den bisherigen Begegnungen der noch jungen Saison zumeist der Platz auf der Bank respektive an der Seitenlinie. Alle Akteure des großen Kaders, die nicht so häufig in der Anfangsformation stehen, brennen auf ihren Einsatz und fügen sich nahtlos in das Starensemble ein.

Waren die Erwartungen vorher schon hoch gewesen, so wurden diese durch den bisherigen Saisonverlauf eher noch übertroffen. So wurden der Aufsteiger TUS Schliekum ebenso überrollt wie die SG Halvestorf/Herkendorf. Doch auch in den Gastspielen in Wettbergen und Pattensen ließ man nichts anbrennen. Einzig im Heimspiel gegen den Heesseler SV musste man erstmals das Glück in Anspruch nehmen um am Ende mit 3:2 ebenso die Oberhand zu behalten wie auch gegen die SG Diepholz mit 2:0.

Einzig das unerwartete Aus im Bezirkspokal gegen TUS Garbsen und die damit verloren gegangene Möglichkeit, auch den sog. Ergänzungsspielern regelmäßige Einsatzzeiten unter Wettkampfbedingungen zu ermöglichen, sorgte für eine kurzzeitige Unterbrechung des in rasender Fahrt dahin rauschenden Germanen-Express. Doch jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Sollte die bisher blütenweiße Weste auch nach den nächsten drei Spielen bei Arminia Hannover , daheim gegen den 1. FC Wunstorf und beim SV Bavenstedt unbefleckt bleiben, dann dürften die Chancen für einen Aufstieg in die Oberliga in der Tat noch niemals so hoch gewesen zu sein wie in dieser Saison.   so

 

 

Die Sonneninsel entdecken...

 Anfang September verbrachten 27 Wanderfreunde des TSV acht schöne Aktivtage auf der Insel Usedom mit Wanderungen und Fahrradtouren. An- und Abreise erfolgte mit dem Reisebus, wobei auch die eigenen Fahrräder mitgenommen wurden.

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Die erste Wanderungen am Dienstag führte über 17 km oberhalb der Steilküste von Zinnowitz nach Ückeritz, hier wurde auch der zweithöchste Berg auf Usedom, der Streckelsberg mit 56 m Höhe, erklommen. Bei der Mittagspause in der Koserower Salzhütte stärkten sich die Wanderer mit frischem Räucherfisch, um dann die letzten 8 km ohne Pause zum Bus in Ückeritz zu bewältigen. Zu Recht wird Usedom die Sonneninsel genannt, denn die Regenjacken blieben in den Rucksäcken.

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 Am Mittwoch konnten die Wanderer bei einer Inselrundfahrt  mit dem Bus die Füße etwas schonen . Unter sachkundiger Reiseleiterführung wurden die drei Kaiserbäder und andere Sehenswürdigkeiten, wie Schloss Stolpe, Hubbrücke bei Kamin und die Kirche von Mellenthin besichtigt. In Rankwitz auf dem Lieper Winkel gab es zur Mittagszeit frischen Räucherfisch oder andere Fischbrötchen. Auf Anraten des Reiseleiters hatten fast alle Teilnehmer in Stolpe bei einer Bäckerei entsprechende Backwaren gekauft, die nun auf der Rückfahrt an einem kleinen Rastplatz auf dem Jungfernberg mit frisch gebrühtem Kaffee aus der Bordküche verzehrt wurden.

 
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Der Wetterbericht sagte für den Donnerstag Sturm voraus und so wurde kurzerhand die vorgesehene Radtour verschoben und eine Wanderung unternommen, die direkt am Hotel begann und über Adlerhorst zum Langer Berg führte. Im Forsthaus Langer Berg, das mit 54 m höchstgelegene Restaurant auf Usedom, gab es eine kleine Kaffeepause und dann ging es über Bansin zurück zum Hotel. Insgesamt wurden 10 km erwandert.

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Der Freitag stand zur allgemeinen freien Verfügung und so entschieden sich einige Teilnehmer bei bestem Wetter für eine Bootsfahrt nach Stettin und andere probierten schon einmal die Fahrräder aus und besuchten Swinemünde (Swinoujscie) in Polen.

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Auch am Samstag konnten bei der Radtour die Regenjacken im Hotel bleiben. Pünktlich um 9:15 Uhr setzte sich die Radfahrerkolonne unter Führung von Fritz Keese in Richtung Ahlbeck in Bewegung. Auf dem gut ausgebauten Radweg wurde Swinoujscie erreicht, um  dann bei Kamminke wieder die Grenze nach Deutschland zu überfahren. Nach einer ausgiebigen Kaffepause direkt am Stettiner Haff. Die nächsten Stationen waren dann das Naturschutzgebiet Golm, Korswandt, Ulrichshorst , Sallentin und wieder unser Hotel am Gothensee. Die gesamte Strecke betrug 43 km.

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Die letzte Wanderung am Sonntag, die auf die Halbinsel Gnitz führte,  war wieder bei bestem Wetter möglich. Die erste Station mit einer Kirchenbesichtigung war Netzelkow. Weiter ging es dann durch Feld und Wald an einem Steingrab vorbei zu dem kleinen Ort Lütow am Achterwasser. Hier gab es kühle Getränke und auch Kleinigkeiten zu essen. Dann wurde die südlichste Halbinselspitze, der Möwenort, mit guter Aussicht auf den Peenestrom und dem Festland erreicht. Durch das Naturschutzgebiet Weißer Berg ging es zurück nach Neuenburg, wo der Bus die Wandergruppe nach insgesamt 15 km wieder für die Rückfahrt aufnahm.

Der Tag wurde mit einem bunten Abend, mit Singen und lustigen Vorträgen gemeinsam beendet.


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Die Heimreise am Montag musste noch vor Hamburg auf Umleitungen gefahren werden, da auf der A1 und den Nebenstrecken die obligatorischen Verkehrsstaus herrschten. Gegen Mittag wurde eine Mittagsrast mit Bockwürsten, Brötchen, Wurst, Käse und frisch gebrühten Kaffee eingelegt und um 18:30 Uhr wieder Egestorf erreicht.


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Karl-Heinz Pfennig / 24.09.2011

Boulegruppe entwickelt sich prächtig

 Viel Neues hat sich bei den Boulespielern in diesem Frühjahr ergeben. Die fleißige Trainingsarbeit und das stetige Bemühen um neue Mitglieder zahlen sich langsam aus. Es wurden mehrere Angebote gemacht, um weitere Interessenten am Pétanquespiel anzusprechen. Dies geschah sowohl vereinsintern, wie auch im öffentlichen Raum. Neben „Training für Alle“ wurde ein „Jour de Dames“ durchgeführt und mittlerweile ist der Stamm der Boulespieler auf über 20 Spieler angewachsen. Auch die ersten Damen haben auf dem Boulodrom an der Ammerke Kugeln geworfen. Es ist das erklärte Ziel, die Pétanquespielgruppe weiter zu öffnen und einen großen Kreis von Spielerinnen und Spieler anzusprechen.

 

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Im Mai wurde ein Freundschaftsspiel mit dem TV GW Goltern auf der eigenen Anlage durchgeführt und stolz die Flutlichtanlage, die neue dritte Bahn und das Holzhäuschen präsentiert. Das gemeinschaftliche Spiel mit über 20 Teilnehmern festigte das gute nachbarschaftliche Verhältnis zu dem anderen boulespielenden Verein in Barsinghausen.

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Aus Hannover kamen ebenfalls im Mai zwei erfahrene Mitglieder von dem Verein „Allez Allee“, die Trainingsformen und Spielgrundlagen demonstrierten und viele wichtige Anregungen im Gepäck hatten. Dass dies auf fruchtbaren Boden fiel, zeigte der erfolgreiche erste Bezirksligaspieltag in Hameln. Die Neulinge des TSV Egestorf zeigten, dass sie im Bezug auf Spielstärke und Engagement gut in der Liga mithalten können und ein erster Sieg gegen Bad Nenndorf war der Lohn. Zwei weitere Begegnungen gingen zwar äußerst knapp mit 2:3 verloren, zeigten aber, dass auch in der Bezirksliga des NPV mit dem TSV Egestorf zukünftig zu rechnen ist.

 Ebenfalls positiv waren die Ergebnisse, die von Turnieren des Frühjahres 2011 zu vermelden sind. In Goltern qualifizierten sich mehrere Egestorfer Teams für das A-Turnier und Klaus Pöhls und Klaus Heydrich konnten bis ins Viertelfinale vorstoßen. In Herrenhausen beim Boulefestival erreichte die Triplette-Formation, bestehend aus Martin Franke, Matthias Rößler und Klaus Heydrich, einen beachtlichen 7. Platz und in Hameln bei der Rats-Trophy konnte das Duo Rößler/Heydrich nach anfänglichen Startschwierigkeiten noch das D-Finale gewinnen und der Mannschaftskasse ihr Preisgeld spendieren. Bei den Hannoverschen Pétanque-Schießmeisterschaften haben Martin Franke und Matthias Rößler die Farben des TSV Egestorf vertreten und sich einem Wettbewerb gestellt, der sich durch sein hohes Niveau auszeichnete. Generell zeigte sich, dass für die Boulegruppe des TSV ein konsequentes Training der Weg ist, um sich weiter zu entwickeln.

 Für den Sommer sind neben 2 weiteren Ligaspieltagen ein Triplette (Turnier in Goltern und ein Freundschaftsspiel in Nienstädt) in Planung. Außerdem ist die Teilnahme an dem berühmten Holstenturnier in Lübeck-Travemünde und dem klassischen Hofgartenturnier in München vorgesehen.

 Während der Sommer-Ferienwochen wird der Übungsbetrieb am Dienstag ab 18 Uhr und am Sonnabend ab 14 Uhr aufrecht erhalten. Alle Mitglieder des TSV sind herzlich eingeladen einmal ein paar Kugeln zu werfen und dabei vielleicht den Spaß am Pétanquespiel zu entdecken.                                                                                                    

Klaus Heydrich

Frauen der FSG Egestorf/Langreder/Kirchdorf rangieren auf dem 4. Platz

Noch ist der vom Trainerstab Helmut Bock und Kevin Fuchs geforderte bessere Tabellenplatz gegenüber der Vorsaison (Platz 3) nicht erreicht. Dies zu realisieren wird auch sehr schwer sein, denn die drei Niederlagen gab es gegen die durchweg personell besser besetzten Mannschaften auf den Rängen 1-3. Der SC,Garbsen, mit zahlreichen ehem. Oberligaspielerinnen aus Havelse bestückt, sowie der TSV Mühlenfeld und der TSV Limmer II dürften auch in der Rückrunde nur schwer zu packen sein. Sportliches Highlight sollte die diesjährige Pokalrunde werden, doch ausgerechnet beim Gastspiel in Otze musste man mit dem buchstäblich letzten Aufgebot antreten und verlor mit 1:2. Außerhalb des Spielbetriebs, aber auch dem Fußballfeld haben sich einige Spielerinnen im Fotoshooting versucht und sich für eine Aktion der Ärzte und Apotheker zum Thema: Teamgeist zur Verfügung gestellt.

Mit der Teilnahme am Hallenturnier in Klein Berkel endet das Fußballjahr 2011 für unsere Fußballfrauen.    

Siegfried Ohms / 08.12.2011